Wasserpumpe im T3-California

Wer unterwegs ist mit seinem Wohnbaren Untersatz, der weiß sicherlich um die Wichtigkeit der Frischwasser-Pumpe, die das Wasser aus dem Tank zu den Wasserhähnen leitet.

Und der kann sich auch vorstellen, daß so eine Pumpe vermutlich genau dann kaputtgeht, wenn man sie zwingend braucht, sei es, daß man irgendwo frei steht oder die sanitären Anlagen nicht ganz so erfrischend sind oder auf einem Stellplatz zum Beispiel gar nicht vorhanden sind.

Da liegt es nahe, vorzusorgen, sprich, eine in der Hinterhand zu haben, insbesondere, wenn bereits mehrfach kein Wasser mehr aus dem Hahn kam. Auch wenn es letztlich immer ein Kabelproblem, bzw. Steckverbindungsproblem war (man nennt das auch Wackelkontakt).

Nun gibt es ja zwei verschiedene Arten von Pumpen: Solche, die im Frischwassertank selbst eingelassen sind (Tauchpumpen) und solche, die außerhalb des Tanks montiert sind (Druckpumpen).

Im T3 California ist das eine Tauchpumpe, das war klar. Aber was für eine, welche Leistung steckt drin? Trotz mehrfacher Recherche fand sich im Internet keine hilfreiche Information darüber.

Eine KI sagt zum Beispiel:

Technische Eigenschaften und Details
Spannung: 12 Volt
Bauart: Kleine Tauchpumpe (meist Modelle mit ca. 0,5 bis 0,85 bar Druck und einer Förderleistung von etwa 10 bis 19 Litern pro Minute, z. B. gängige Reich- oder Comet-Tauchpumpen als Ersatz)
Ansteuerung: Schaltet sich ein, sobald der Wasserhahn betätigt wird.

(Zitat: Gemini)

Das ist, nun ja, eine dehnbare Spannweite, bleibt also letztlich nur: Selbst nachschauen.

Siehe da, verbaut ist eine Barwig-Pumpe mit der beachtlichen Leistung von 22l/min und 1,4 Bar. Hätte ich nie gedacht, so stark?! Ich hätte mit 10 oder 12 Litern/Min gerechnet.

Barwig wie? Noch nie gehört, Reich, Comet sind ja bekannte Marken (Shurflo im Druckbereich), aber Barwig? Auf der Suche nach deren Homepage hilft uns wieder die KI: Es gibt keine mehr, da in 2025 Barwig von Comet übernommen wurde (Quelle instagram / Comet).

Wenn ich also eine Ersatz-Barwig kaufe, bekomme ich dann Comet-Technik und kann somit direkt eine Comet kaufen? Keine Ahnung. Da aber eine Barwig verbaut ist, wird es auch wieder eine Barwig, und wenn es nur der Historie geschuldet sein sollte.

Konkret diese hier: Klick. Ganz schön teuer. Jetzt gibt es anscheinend noch Typ 08 und 088. Die eine hat ein Rückschlagventil und die andere zusätzlich noch eine Entstörung. Da muß wohl noch mal genau nachgeschaut werden. Deswegen tbc. Nur eins noch: Obwohl im Beschreibungtext das Wörtchen „zusätzlich“ verwendet wird, hat die 088 anscheinend KEIN Rückschlagventil und ist deswegen auch billiger.

Und weiter: Es ist eine 088, bestellt habe ich sie soeben hier: –>. Gestaunt habe aber ich über das „Erstausrüsterqualität“.

tbc.

Landcamp.ch

Wer in der Schweiz übernachten will, möglichst legal, der kann sich den „Führer“ unter Landcamp.ch zunutze machen. Wie es heißt, der „Landcamp ist die einzige Stellplatz-Plattform der Schweiz ausschliesslich für Landwirtschaftsbetriebe“, was bedeuten kann, ein Bauernhof aber auch z.B. ein Weinbaubetrieb.

Wer schon immer mal auf einer Alm in irgendeinem Tal in Hintertupflingen übernachten wollte, findet dort sicher den entsprechenden Stellplatz.

Eine App gibt es wohl noch nicht, ebensowenig eine Suchfunktion, geschweige denn Filtermöglichkeiten – die Suche gestaltet sich deshalb (für mich, wo ist der Gotthard?) etwas holperig, man muß sich halt durchwühlen, aber die Idee ist charmant.

Ein exemplarisches Beispiel in der Nähe von Interlaken aus dem „Höfe im Überblick“ ist der Harzerhof –>. Immer beachten die „Info – Zufahrt“, also nix für Anfänger 😉 und was bitte ist ein „Wildheuer“ –>?

–>

Quelle: Promobil 8/2026, Zitat: landcamp.ch

Sodamax für unterwegs

Sprudler, Sodastream und Cie. sind wohl in vielen Haushalten vertreten. Sie produzieren unter Zuhilfenahme von CO2 aus normalem Leitungswasser mehr oder weniger sprudelndes – nun ja – Sprudelwasser. Das zur Erklärung, falls wirklich noch jemand solche Systeme nicht kennt.

Was zuhause nun der Sodamax ist dem Wohnmobilisten (natürlich auch dem Wohnwagenzieher) seit neuestem der Bottleplus.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist die zugehörige Sprudelflasche mit einem Bereich unten versehen, der an der Basisstation mit Kohlensäure versehen wird und wenn man dann Wasser einfüllt in die Flasche und einen Knopf drückt irgendwo an der Flasche, dann wird daraus Sprudelwasser – bis zu zehn mal.

An sich ist das System ja eine schicke Idee, nur würde ich kein Wasser aus dem bordeigenen Wassertank nutzen. Das wäre mir zu risikobehaftet. Nachfüllen müßte man eher aus der Wasserleitung des hoffentlich vorhandenen öffentlichen Wassernetzes – vulgo Campingplatz o.ä.

Das System wird derzeit in vier Farben angeboten, wie es heißt und ist gar nicht mal so billig – aber vielleicht trotzdem günstig? Würde es doch viele Glas- bzw. Plastikflaschen ersetzen. Das muß dann jeder für sich selbst entscheiden.

Positiv ist auf alle Fälle, daß die Flaschen aus Edelstahl sind. Entwickelt und patentiert übrigens nach Aussagen auf der Website in der Schweiz und als Einsatzzweck bzw. Ort ist wohl eher die Wanderung oder das Büro gedacht – oder einfach überall, wo eine Flasche reicht (man kann natürlich weitere Flaschen dazukaufen).

Mehr Informationen bei –>

Zu kaufen natürlich auch bei Amazonien: Klick (bei kaufland.de wohl noch nicht)

Quelle: Promobil 8/2026

Grenzenlose Freiheit?

Wild ZeltenWer auf der Suche nach der grenzenlosen Camper(Van)-Freiheit ist, und es mit den Regeln nicht so genau nimmt, der sollte im Allgemeinen und in Südtirol im Speziellen besser aufpassen.

Den Anwohnern und den Behörden ist das wilde Campen, genannt parken, ein ziemlicher Dorn im Auge. Mit Kontrollen und Bußgeldern ist zu rechnen, wenn wann man sich nicht an die Gesetzeslage im jeweiligen Land hält.

In Südtirol gibt es viel Natur, Schutzgebiete, Nationalparks, etc. Da ist das wilde Stehen generell nicht gestattet. Genau wie auch auf Plätzen innerhalb der Ortschaften und neben Kirchen oder historischen Gebäuden. Und auf Privatgrund ohne Erlaubnis sollte sich das eigentlich von selbst verstehen. Aber auch sonst gibt es die eine oder andere Falle, in die man hineintappen könnte. Weswegen diese Liste nicht vollständig ist. Am besten einfach nur dort campieren, wo es ausdrücklich erlaubt ist, dann ist man auf der sicheren Seite.

Am 31.07.2026 wurde nun eine konzertierte Kontrollaktion durchgeführt, gemäß dem Motto, wehret den Anfängen, wo die Anfänge eigentlich eher mitten drin lauten sollten. Das wird sicherlich nicht einzige letzte Aktion gewesen sein.

Bild: Provinz Bozen, zur Presseerklärung: –>

P.S. Und wer wie kürzlich geschehen, bei seiner Wanderung durch die schöne Natur Südtirols, auf einen Bären trifft, kann sich hier schlau machen in Sachen sinnvoller Verhaltensweisen dem Bären gegenüber: –>

Digitale Fallen auf Reisen…

Hacker bei der Arbeit…und wie man sie vermeidet.

Aus aktuellem Anlaß mal wieder, man kann nicht vorsichtig genug sein, auch unterwegs. Zwar wird ein Camper eher selten fliegen, obwohl er ja erst fliegen und dann campen kann, also gilt das dann auch für die…

Die PC-Welt hat ein paar Dinge aufgelistet, die man tunlichst vermeiden sollte, nachfolgend zusammengefaßt aufgelistet. Wer mehr Zeit zum lesen hat, unten ist der Link zum Artikel.

Öffentliche WLAN-Netzwerke: Können von Hackern abgefangen werden, insbesondere bei unverschlüsselten Verbindungen. Gefälschte Hotspots können Zugangsdaten abgreifen oder Malware einschleusen. Wenn schon öffentlich, dann nur ungefährliche Dinge machen. Zu den zu vermeidenden Dingen zählt sicherlich mal eben den Kontostand abfragen o.ä. Selbst das eigene Mailpostfach öffnen, kann schon übel enden.

„Juice Jacking“: Über öffentliche USB-Ladeports kann Malware auf Geräte eingeschleust oder Daten gestohlen werden. Wobei sich die Experten uneins sind, wie real die Gefahr wirklich ist. Aber wenn man es vermeiden kann, dann sollte man das auch tun.

Bordkarten & QR-Codes: Enthalten möglicherweise sensible Daten wie Kreditkartennummern, Adressen und Reisepassnummern. Jeder mit einer Kopie kann Buchungen ändern oder stornieren. Keine gute Idee: Die Boardkarte in die „soziale Welt“ hinauszuposaunen. Ganz davon abgesehen, daß man so vermutlich auch darauf hinweist: Hey, ich bin nicht zuhaus, besuch mich gern… In die Rubrik fallen natürlich auch die Adressaufkleber/-Anhänger an Koffern.

Öffentliche Computer: Können mit Keyloggern oder Malware infiziert sein, die Passwörter und Kontenzugriffe erfassen. Siehe hierzu offene WLAN-Netze, falls noch nocht gelesen 😉

Drucker: Viele moderne Geräte speichern Druckaufträge inklusive persönlicher Daten auf den Board-eigenen Speichern.

Schutzmaßnahmen zusammengefaßt:

  • Für sensible Geschäfte Mobilfunkdaten statt öffentliches WLAN nutzen
  • Bei öffentlichem WLAN ein VPN verwenden (verschlüsselter Tunnel)
  • Eigenes USB-Ladegerät nutzen statt öffentlicher Ladeports
  • Bordkarten niemals in sozialen Medien teilen oder ungeschützt zeigen
  • Öffentliche Computer für kritische Aufgaben meiden
  • Beim drucken sensibler Dokumente vorher überlegen

Quelle all diesen Wissens: –>

Neu oder Gebrauchtfahrzeug?

Wer mit einem Wohnmobil liebäugelt, der steht natürlich auch vor der Frage, neu oder gebraucht.

Ein neues Werk aus dem Motorbuch Verlag will zeigen, daß es eine gute Idee sein kann, auf ein Gebrauchtes zu setzen.

Siehe hier: –>

ISBN:978-3613048546, Juni 2026, Camper clever kaufen und sparen mit promobil. Wohnmobile und Campervans gebraucht kaufen. Schnäppchen finden, Mängel erkennen, Fehler vermeiden…

Mal wieder eine Statistik

Campingurlaub ist nach einr Auswertung von Pincamp (das ADAD Campingportal) in Deutschland mit am billigsten in ganz Europa.

Im Schnitt zahlt eine Familie in Deutschland rund 41 Euro – in der Hochsaison – und landet damit auf dem dritten Platz in der Kategorie Preis. Es spielt dabei anscheinend keine Rolle, wieviele Sterne der Platz zu bieten hat.

Quelle: Promobil 6/2026

Fast wie wild campen – nur mit mehr Comfort

So lautet das Zitat der Betreiber eines neuen Campingplatzes im Allgäu in der Promobil 6/2026.

Nicht weit vom Bodensee stehen ca. 50 Stellplätze zur Verfügung, auch für schwergewichtigere Wohnmobile. Diverse Veranstaltungen finden regelmäßig im Event-Atelier statt. Für Leute ohne schlafbaren Untersatz gibt es u.a. eine Ferienwohnung, ein Schlaffaß, mehrere Schäferwagen und ein Tiny-Ferienhaus.

Die Altstadt von Isny ist fußläufig zu erreichen.

Die Sache mit dem Mobilfunk ist dabei schwierig, und auch Satellitenempfang wegen der Bäume…

Mehr unter –>

Ein Foto kann die Freiheit kosten: Was passiert, wenn man Verbotszonen ignoriert? Teil 3

📱 OsmAnd: Die kostenlose Alternative für sichere Routen

Auch OsmAnd bietet eine solche Funktion (Fotografierverbotszonen anzeigen)! Da OsmAnd auf den offenen Daten von OpenStreetMap (OSM) basiert, sind dort viele militärische Einrichtungen und gesperrte Zonen als POI (Point of Interest) oder geschlossene Bereiche eingetragen.

1. Die Kategorie „Militär“ aktivieren

In OsmAnd gibt es einen spezifischen Layer für militärische Objekte:

  1. Öffnen Sie die App → Tippen Sie auf das Menü (drei Punkte oder Striche).
  2. Wählen Sie „Einstellungen“ → Gehen Sie zu „Karte anzeigen“ (oder „Anzeige-Einstellungen“).
  3. Dort finden Sie unter „POI Kategorien“ oder „Symbole“ die Option „Militär“ (manchmal auch als „Airbase“, „Barracks“ gelistet).
  4. Aktivieren Sie diese Schalter.

Ergebnis: Auf der Karte erscheinen nun Symbole für Kasernen, Flugplätze, Übungsgebiete oder Munitionsdepots.

2. Geschlossene Gebiete erkennen

Oft sind nicht nur die Gebäude, sondern ganze Zonen (z. B. um einen Flughafen oder ein Testgelände) als „Military Area“ markiert.

Was zeigt OsmAnd? Bedeutung
Orangefarbene/schwarze Streifen Route führt durch verbotenes Gebiet → Umplanung empfohlen!
Keine Routenführung Gebiet ist gesperrt → App schlägt Umleitung vor
Symbolik (Bauwerk, Flugzeug) Kaserne, Militärflugplatz oder Übungsgebiet

⚠️ Wichtig: OsmAnd kennt die lokalen Gesetze zum Fotografieren nicht automatisch. Wenn eine Zone auf der Karte als „Military Base“ markiert ist, gilt in den meisten Ländern automatisch ein absolutes Fotografierverbot. Das Symbol dient also als visuelle Warnung.

3. Custom POI-Dateien (Für Profis)

Wenn Sie noch spezifischere Warnungen wollen (z. B. „Verbotszone Fotografie“), können Sie in OsmAnd auch eigene POI-Dateien laden:

  • Es gibt Community-Projekte, die Listen von „No-Go-Areas“ für Drohnen und Fotografen erstellen (oft als .gpx oder .kml).
  • Diese können Sie in OsmAnd unter „Einstellungen“ → „Navigation“ → „GPX-Layer“ importieren.
  • Dann leuchtet die entsprechende Zone direkt auf Ihrer Karte auf.

Ein wichtiger Hinweis zur Genauigkeit

Da OpenStreetMap von Freiwilligen gepflegt wird:

  • Nicht alle verbotenen Zonen sind eingetragen! Besonders neu angelegte Sicherheitszonen oder temporäre Sperrungen (wie bei Demonstrationen) fehlen oft.
  • Keine Rechtsberatung: Das Vorhandensein eines Symbols ist ein sehr guter Indikator, aber das Fehlen eines Symbols bedeutet nicht, dass Sie fotografieren dürfen.
  • Schilder vor Ort sind immer die letzte Instanz!

Zusammenfassung: OsmAnd im Reisegepäck

Ausprobierenswerte Empfehlung:

Tipp: Nutzen Sie OsmAnd als kostenlose Offline-Alternative zu teuren Drohnen-Apps. Einfach die „Militär“-Layer aktivieren – und schon sehen Sie sofort, ob Sie sich einer Kaserne nähern. Das ist besonders auf dem Camping-Tablet im WLAN-freien Ausland Gold wert!

Ein Foto kann die Freiheit kosten: Was passiert, wenn man Verbotszonen ignoriert? Teil 2

🌍 Gefahrenliste: Wo das Fotografieren verboten oder riskant ist

Nicht überall gilt die „Freiheit des Blicks“. In vielen Ländern sind bestimmte Bereiche strikt tabu, oft ohne dass Touristen es ahnen. Diese Liste soll als erste Orientierung dienen (Stand 2026):

⚠️ Hochrisiko-Regionen (Besondere Vorsicht geboten!)

In diesen Ländern werden Verstöße gegen Fotografierverbote oft sehr streng geahndet, teils mit Festnahmen auf den bloßen Verdacht hin.

Land / Region Verbotene Gebiete & Risiken Anmerkung
Griechenland
(Kreta, Souda)
US-Militärstützpunkte, Hafenanlagen, Flughäfen (Chania, Iraklio), strategische Brücken Aktuell hohe Sensibilität durch Spionagevorwürfe gegen Touristen
Polen Alle militärischen Einrichtungen, Grenzübergänge (besonders zur Ukraine/Weißrussland), Kraftwerke, Regierungsgebäude Strenges Sicherheitsgesetz aufgrund geopolitischer Lage
Israel & Palästinensische Gebiete Militäranlagen, Kontrollpunkte, Grenzen, Flughafen, Wasserreservoire, manche Friedhöfe Fotos von Soldaten oder Checkpoints können sofort zu einer Verhaftung führen
Ägypten Militärangehörige, Regierungsgebäude, Flughäfen, Pyramiden-Innenräume (teilweise), bestimmte Brücken Oft wird das Handy direkt beschlagnahmt, bis ein Gerichtsurteil vorliegt
Russland & Weißrussland Flughäfen, U-Bahn-Stationen, Militär, Regierungsgebäude, industrielle Anlagen Extrem hohe Strafen; Touristen werden oft als Spione eingestuft
Iran Regierungseinrichtungen, militärische Standorte, Flughäfen, Ölraffinerien Streng kontrolliert; auch das Aufnehmen von gewöhnlichen Menschen kann problematisch sein
Nordkorea Überall! Alles muss genehmigt sein. Eigene Fotos sind fast immer verboten oder streng reglementiert Absolute Höchstgefahr
Türkei Militäranlagen, Justizgebäude, einige historische Stätten in Istanbul/Antalya, Grenzbereiche zu Syrien/Irak Zunehmend strengere Kontrollen an sensiblen Orten

💡 Wichtige Regel allgemein

Selbst in demokratischen EU-Ländern gibt es oft unsichtbare Grenzen:

  • Flughäfen: Immer nur im öffentlichen Terminal fotografieren. Sobald Sie den Sicherheitsbereich sehen oder Militärflugzeuge am Horizont stehen → Stoppen!
  • Kasernen: Auch wenn sie offen stehen, ist das Gelände oft „militärisches Eigentum“ mit Verbotsschildern.
  • Grenzgebiet: Innerhalb von 10–20 km zur Grenze vieler Staaten gilt oft ein generelles Fotografierverbot für Infrastruktur.

📱 Apps & Tools: Der digitale Wegweiser vor böse Überraschungen

Bevor Sie losfahren, laden Sie diese Tools herunter. Sie zeigen oft genauer an, wo „No-Go-Areas“ liegen, als Schilder vor Ort.

1. Global Restriction Zones for Drones (GRD) – Offizieller Hinweis

Auch wenn viele denken, es geht nur um Drohnen: Diese offizielle App (oder ähnliche nationale Versionen wie Bundeskartellamt in DE, Eurocontrol) zeigt oft auch luftrechtliche Verbotszonen an, die sich häufig mit militärischen Sperren überschneiden.

  • Nutzen: Zeigt rote Zonen um Flughäfen und Militärbasen an.
  • Plattform: iOS & Android.

2. DroneMate / AirMap

Diese Apps visualisieren Luftraumrestriktionen extrem detailliert. Wenn dort eine Zone rot ist („No Fly“), ist das Fotografieren von unten aus der Luft (Drohne) verboten, aber oft auch das Fotografieren von Bodenpersonen in dieser Zone wegen Sicherheitsbedenken riskant.

  • Nutzen: Erkennt auch temporäre Verbotszonen (TMPF).
  • Plattform: iOS & Android (teils kostenpflichtig für volle Funktion).

3. TripAdvisor / Google Maps (Mit Kommentar-Lese-Check)

Oft unterschätzt: Suchen Sie Ihr Ziel auf Google Maps und klicken Sie auf die Fotos der anderen Nutzer.

  • Trick: Wenn Sie sehen, dass bei einem bestimmten Ort (z. B. einem Hafen oder Militärhafen) keine aktuellen Bilder von außen existieren oder andere Nutzer Kommentare wie „Fotografieren hier verboten“ geschrieben haben -> Finger weg!
  • Nutzen: Community-Wissen nutzen.

4. Smart Traveler (US State Dept) / Auswärtiges Amt App

Die offiziellen Regierungs-Apps bieten aktuelle Sicherheitshinweise für jedes Land.

5. OpenStreetMap (OSM) mit Overpass-Turbo (Für Profis)

Für Technik-affine Camper: Man kann in OSM nach „military_area“ oder „restricted_access“ filtern. Diese Daten sind oft genauer als Google Maps.

  • Nutzen: Identifizieren Sie militärische Grundstücke, die nicht als solche gekennzeichnet sind.

🛑 Der „Goldene Rat“: Die Drei-Sekunden-Regel

Wenn Sie unsicher sind:

  • Stoppen. (Nicht einmal das Foto machen).
  • Schauen. (Gibt es Schilder? Sind Bewaffnete da?).
  • Fragen. (Fragen Sie einen uniformierten Beamten: „Darf ich hier fotografieren?“).
    Antwort „Nein“ -> Sofort Kamera wegstecken und entschuldigen.
    Schweigen oder Missmut -> Sofort weggehen.

Denken Sie daran: Ein verpasstes Foto ist ärgerlich. Eine Haftstrafe im Ausland kann Jahre dauern und Ihre Existenz ruinieren. Die Sicherheit geht immer vor dem Schnappschuss!

KI generierter Artikel, alle Angaben ohne Gewähr, fotographiert wird immmer auf eigenes Riskiko!

Für OSMAND-Nutzer wsie mich, gibt es demnächst einen weiteren Beitrag.